Alter Marktkern – Ruše

Ruše, eine Siedlung mit dörflichem Charakter, entstand auf der höheren Terrasse der Drau unterhalb von Pohorje auf den Fundamenten prähistorischer und später römischer Siedlungen. Der Kern der Siedlung mit der zentralen Marienkirche aus dem Jahr 1387 und den Häusern aus dem Ende des 19. Jahrhunderts prägte den trichterförmigen Markt.

Zentrum von Ruše.

Besichtigung.

Zentrum von Ruše.

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Kulturerbe

Ständiger Vermessungspunkt

In der stabilen Gneismauer auf der Eisenbahnstrecke Ruše-Fala befindet sich am Kilometerstein 15,3 ein ständiger Vermessungspunkt mit lateinischer Inschrift. Von allen Vermessungspunkten im ehemaligen Österreich-Ungarn blieb nur dieser auf slowenischem Territorium erhalten. Er wird auch heute noch verwendet, um Landbewegungen über einen längeren Zeitraum (über 100 Jahre) festzustellen und genaue Seehöhen zu bestimmen. Der ständige Vermessungspunkt in der Siedlung Smolnik in der Gemeinde Ruše ist der Ausgangspunkt des geodätischen Höhennetzes in der Republik Slowenien. Aufgrund seiner Lage direkt an der Eisenbahnlinie ist dieser Vermessungspunkt wahrscheinlich weniger bekannt und wird trotz seines enormen historischen Werts als Touristenattraktion nur schlecht beworben.

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Kulturerbe

Schloss Viltuš

Auf einem sanften Hügel am Fuße von Tičnica (460 m) entlang der Straße Maribor-Dravograd in Spodnji Slemen befindet sich das prächtige Gebäude des Schlosses Viltuš aus dem 17. Jahrhundert, eines unserer schönsten und größten Schlösser. Heute ist das Schloss verlassen und oft Opfer von Hooliganismus, weshalb es unaufhaltsam verfällt. Zum Schloss gehört auch der Park mit dem offiziellen Namen Spodnji Slemen - Park Viltuš. Der Park ist im Landschaftsstil angelegt und reich an exotischen Baumarten. Ein Teil der Gartengestaltung ist ein Teich. Geister: Das Viltuš-Schloss soll nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Besitzer vertrieben wurden, von Geistern heimgesucht geworden sein. Im Schloss soll es noch heute spuken, deshalb ist es verwaist und verfällt sehr schnell.

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Kulturerbe

Lateinschule Ruše

Die Lateinschule mit sechs Klassen wurde 1645 auf Initiative des Einheimischen Vikars Jurij Kozina gegründet. Sie wurde im Volksmund Ruše-Gymnasium genannt. Die Schule war für den Ort von unschätzbarem Wert, da Ruše während ihrer Betriebszeit bis 1758 das wichtigste Kultur- und Bildungszentrum im Umkreis war. Die Nachkommen vieler namhafter Adelsfamilien (Attems, Herberstein, Tattenbach, Thurn etc.) besuchten diese Schule. In 113 Jahren wurden es an der Schule 6.600 Schüler ausgebildet.

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